Das Telefon klingelt. Ich bin Anfang 20 und es ist 10:00 Uhr früh an einem Sonntagmorgen. Eigentlich war ich erst vor kurzem ins Bett gegangen und hatte vorher so richtig schön gefeiert. Als die freundliche Stimme am anderen Ende des Telefons mich fragte, ob ich diejenige sei, die das Stellengesuch in den "Nachrichten für den Außenhandel" aufgegeben hatte, war ich schlagartig sehr wach. Und ob ich morgen mal zu einem Vorstellungsgespräch vorbeikommen wollte. Klar wollte ich!
Bis dahin hatte ich erfolgreich Treppenhäuser und Büros geschrubbt, mich als Packerin im Hafen versucht (nicht so meins...) und hin und wieder als Schreibkraft gejobbt. Das einzige, was ich gut konnte, waren Sprachen und in unglaublicher Geschwindigkeit tippen (das hatte meinen sportlichen Ehrgeiz geweckt 😊). Ach ja und ich hatte mich sehr erfolgreich gegen jede Berufsausbildung gesträubt. Allein die Vorstellung, etwas mehrere Jahre lernen zu müssen, was schon in der Berufsberatung gähnend langweilig klang... Die handwerklichen Ausbildungen, die mir gefallen hätten, waren damals entweder "nicht für Mädchen" oder es gab keine Ausbildungsplätze in Hamburg.
Jedenfalls verlief das Vorstellungsgespräch erfolgreich und ich konnte sofort anfangen.
Was war anders an diesem ersten "richtigen" Job?
Das hatte ich selbst am wenigsten erwartet:
So machte es mir mit jedem "gut gemacht" und anspruchsvolleren Tätigkeiten immer mehr Spaß. Übrigens in einem Bereich, den ich in der Schule so unglaublich langweilig fand: Mathe und Rechnungswesen.
Was für ein Glück, ausgerechnet so einen Arbeitgeber zu finden!
In diesem Unternehmen wurde alles getan, um mich immer weiter zu fördern und zu motivieren. Es kamen immer die für mich passenden Impulse zum richtigen Zeitpunkt. Ob es ein "gut gemacht" war, meine Talente gefördert wurden (wie z. B. meine wachsende Begeisterung für Zahlen😊 und Sprachen) oder mir in Krisen der Rücken gestärkt wurde. Ich habe mich dort sehr wertgeschätzt gefühlt und mir mit jedem Erfolgserlebnis mehr zugetraut. So habe ich gemerkt, dass es Dinge gibt, die ich richtig gut kann und war immer motivierter weiter zu lernen. Bis ich Jahre später promoviert und mein eigenes Unternehmen gegründet habe.
In diesem Unternehmen wurde ich so gezielt gefördert und motiviert, als hätte die Geschäftsführung meine Azubitest-Ergebnisse gelesen.
Wenn Sie wissen möchten, wie es weiterging, finden Sie alle Infos auf meinem LinkedIn-Profil über den Link unten auf dieser Seite.
Wenn es ein Instrument gäbe, mit dem die Ausbilder ihre Azubis so steuern und entwickeln könnten, dass diese sich genauso wertgeschätzt und gefördert fühlen könnten, wie es mir früher ungeplant erging?
Damit es nicht von einem "Glück gehabt" abhängt, ob jemand motiviert ist, immer weiter zu lernen und sich in seinem Ausbildungsunternehmen wertgeschätzt fühlt.
So entstand die Idee zum Azubitest.
Nach einem Gespräch mit einem Ausbildungsleiter klickte es in meinem Kopf. Seit Jahren bin ich unter anderem für ein Unternehmen tätig, das Personaltests entwickelt. Könnte man nicht vielleicht....? Aber wer soll das bezahlen? Und der ganze Aufwand?
Wie gut, dass die Geschäftsführung in dem Unternehmen und die entscheidenden Mitarbeiterinnen sofort wussten, worum es mir ging, das Thema genauso wichtig fanden wie ich und meine Idee unterstützt haben, einen Fragebogen für Azubis zu erstellen. Damit sie die gleiche Förderung erhalten, wie die Führungskräfte in den großen Unternehmen.
Nach dem Telefonat mit diesem Ausbildungsleiter war der Beginn meiner eigenen Berufstätigkeit wieder sehr präsent. Ohne dieses Telefonat wäre mir vielleicht die Wichtigkeit nicht bewusst geworden, dieses "Glück gehabt" während der Ausbildung durch ein professionell steuerbares Instrument zu ersetzen.
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Dr. Sabine Pieckert • azubitest.eu
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